Mentaltraining

Was ist Mentaltraining?

Mentaltraining im engeren Sinne ist das gedankliche Durchspielen von Verhaltensweisen. Ärzte trainieren die Wege des Skalpells mental. Sportler wenden Mentaltraining zur Optimierung von Bewegungsabläufen an. Piloten simulieren ihre Notfälle, genauso wie Rettungssanitäter und Feuerwehrmänner.

Selbst Vorstände und Politiker festigen Ihre „“Schlüsselstellen“ einer wichtigen Rede mental. Selbstverständlich gibt es hierfür noch etliche, weitere Beispiele. Sie alle wissen, dass eine klare stabile Struktur die Voraussetzung für erfolgreiches Handeln in Drucksituation ist. Tatsächlich verschwinden viele diese unangenehmen Begleiterscheinungen wie Angst, Nervosität, Stress und Blockaden wie von selbst, wenn man weiß, was zu tun ist.

Als Mentaltraining im weiteren Sinne wird die Optimierung der gesamten menschlichen Informationsverarbeitung angesehen: Wahrnehmung, Denken, Gefühle, Verhalten, Gedächtnis.

Im Vordergrund hierbei steht der bewusste Umgang mit Umweltreizen und eigenen Gedanken und Gefühlen.

Darüber hinaus gibt es auch noch eine ganze Reihe von unbewussten, intuitiven und trivialen Mentaltechniken, auf die jeder Mensch natürlich ganz anders anspricht, die aber letztlich eine schöne Bereicherung unseres Lebens sein kann: Kontakt zu Tieren suchen, barfuß im Sand gehen, mit halber Geschwindigkeit essen etc…..

 

Ziele des Mentaltrainings

Jeder Mensch benötigt eine individuelle Behandlung, Ziel jeder Sitzung ist jedoch die Verbesserung der Informationsverarbeitung, Verbesserung der Lebensqualität, Verhaltensoptimierung, sowie positiver Einfluss auf das seelische Gleichgewicht.

 

Grenzen des Mentaltrainings

Sind dort erreicht, wo eine Anwendung mentaler Techniken auch nach längerem Training keine Wirkung zeigt. Beispielsweise Angstzustände vor Prüfungen etc… Trotz spezieller Mentaltechniken verstärkt sich beispielsweise die Prüfungsangst vor der Prüfung und führt nahezu zu regelrechten Blockaden, in solchen Fällen reicht der Einsatz von Mentaltraining nicht mehr aus.

In diesen Fällen sollte tiefer geforscht werden mit Hilfe eines Psychotherapeuten oder Psychologen, woher diese Angst wirklich kommt.

 

Zielgruppen und Anwendung:

  • Berufstätige: z.b. zur Optimierung des Tagesablaufes (Work-Life-Balance)
  • Schüler/Studenten: besserer Umgang vor Prüfungen (einschlafen), Prüfungsangst lindern
  • Leistungssportler: Umgang mit Nervosität, Umgang nach Verletzungspausen, bessere Schlafqualität
  • Wettkampfvorbereitung
  • Raucher: Anwendung von mentalen Techniken zur Rauchentwöhnung.
  • Mütter/Eltern von Säuglingen
  • Anwendungen bei Schlafstörungen, Migräne, Zusatz bei ev. Schmerztherapie

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